Wilhelm Heinrich Schüssler erforschte das Zusammenspiel von körperlichem und seelischem Wohlbefinden im Zusammenhang mit der Einnahme bestimmer Mineralstoffe oder Mineralstoffmischungen. Er entdeckte, dass das Zwischenzellmillieu sowie das Zellinnere an sich auf einen guten Mineralhaushalt angewiesen ist, um notwenige Stoffwechselvorhänge optimal ausführen zu können und somit die Gesundheit des Körpers zu erhalten. Ein Salz nach Dr. Schüssler wird in homöopathischer Verdünnung mit Milchzucker verrieben und als Pressling oder Globuli angeboten.
Für äußere Anwendungen ist auch die Darreichungsform der Salbe im Angebot. Manche Schüsslersalze werden in Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Nach etwa 10 Sekunden hatte die Mundschleimhaut ausreichend Gelegenheit, die Mineralsalze aufzunehmen und die biochemischen Funktionsmittel an den Bestimmungsort der unterversorgten Körperregionen weiterzutransportieren. Bei Wadenkrämpfen, die durch Magnesiummangel auftreten, wird beispielsweise das Schüsslersalz Nr. 7, Magnesium phosphoricum, in heißem Wasser aufgelöst, was die Aufnahme durch die Mundschleimhaut beschleunigt und den Krampf in wenigen Sekunden auflösen kann. Daher bekam diese Anwendung den Namen "heiße Sieben".
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